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FS Brabo - The Eloquent Type | Myfonts

FS Brabo - Der redegewandte Typ

FS Brabo - Der redegewandte Typ

Fernando Mello Inspiration

FS Braboist eine Serifenschrift mit vier Strichstärken, die frühe Buchschriften neu interpretiert und deren Schwünge und Ligaturen nicht nur redaktionellen Projekten, sondern auch Beschilderungen, Werbung und Identitäten Farbe und Charakter verleihen. Eine schöne, buchähnliche Persönlichkeit für fleißige, moderne Anwendungen.

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Die FS Brabo gibt ihr Debüt in einem eigens in Auftrag gegebenen vierseitigen Exemplar, das von Spezialisten für traditionelle Schriften gestaltet wurde, Die Gegenpresse um die literarischen Neigungen von FS Brabo zu feiern.

Neben dem Exemplar hat The Counter Press auch einen Druck in limitierter Auflage entworfen und gedruckt, der im obigen Film zu sehen ist.

Die FS Brabo wurde von Fernando Mello von Fontsmith entworfen und ist von einer Klasse von Buchschriften inspiriert, die ihren Ursprung im 16. Die "Garaldes", zu denen Bembo, Garamond und Plantin gehören, haben abgerundete Serifen und einen moderaten Kontrast zwischen den Strichen. Die Serifen der FS Brabo sind klobiger und eckiger als bei einer Garalde, um ihr im Text mehr Prägnanz zu verleihen.

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Fernando wurde durch das außergewöhnliche Archiv früher Buchschriften im weltberühmten Plantin-Moretus-Museum in Antwerpen inspiriert, auf das er zum ersten Mal stieß, als er am Plantin-Institut für Typografie die Expertenklasse für Schriftdesign von Frank Blokland besuchte. Dort begeisterte er sich für die Sammlung früher Metallschriften, Matrizen, Stempel und Schriftmuster von Persönlichkeiten wie Garamond und Granjon. Das ging so weit, dass er sich die gewaltige Aufgabe stellte, eine eigene "schöne, funktionale Schrift mit Serifen" zu entwickeln.

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Für den vierseitigen Sampler haben The Counter Press eine typografische Meisterleistung vollbracht, die die FS Brabo in all ihren Varianten und Größen zeigt. In Anlehnung an die literarische Herkunft der Schrift verwendet der Sampler verschiedene typografische Formate, darunter Buchtitelseiten, Kapitelanfänge und ein Theaterstückmanuskript. Die Textreihe erzählt die Legende des römischen Helden Silvius Brabo und des bösen Riesen Antigoon, die der Stadt Antwerpen ihren Namen gegeben haben soll.

Antigoon hatte von den Schiffskapitänen Wucherzölle verlangt und denjenigen, die sich weigerten zu zahlen, die Hände abgehackt. Brabo besiegte Antigoon schließlich nach einem langen und schrecklichen Zweikampf, indem er dem Riesen die Hand abhackte und sie in die Schelde warf, was der Stadt unwissentlich ihren Namen gab: Das niederländische Wort für "Handwurf" ist hand werpen.

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