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Hidden Gem Bodoni™ | Myfonts

Versteckter Edelstein Bodoni™

WARUM BODONI

  • Der starke Kontrast zwischen dicken und dünnen Strichen, raffinierten Kurven und scharfen Serifen verleiht der Bodoni eine auffallende visuelle Wirkung.
  • Die Schriftart Bodoni ist ein Grundelement der eleganten grafischen Kommunikation. Sie glänzt in Editorial Design, Branding und Werbung und vermittelt ein Gefühl von Luxus und Tradition. Die akribische Handwerkskunst, die in den Originalbuchstaben der Bodoni zum Ausdruck kommt, macht sie zu einem Klassiker des typografischen Designs.
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ANCESTRY

  • Die Entwürfe von Giambattista Bodoni aus dem späten 18. Jahrhundert sind vielfach kopiert und interpretiert worden. Die Originalentwürfe von Bodoni sind jedoch nach wie vor schwer zu reproduzieren. Das liegt daran, dass Bodoni über 140 römische Schriften mit kursiven Gegenstücken schuf, die jeweils charakteristische Designmerkmale aufweisen und für verschiedene Größen und Anwendungen angepasst sind.
  • Die erste moderne Neuauflage stammt von Morris Fuller Benton für die American Type Founders Company (ATF) aus dem Jahr 1910. Er griff auf die besten Eigenschaften von Bodonis Druckwerken zurück. Diese Neuauflage war keine direkte Kopie, sondern eine Interpretation von Bodonis unverwechselbarem Stil.
  • Die im frühen 20. Jahrhundert hergestellten Schriften wiesen oft harte Serifen auf, die von Bodonis weicheren, freundlicheren Entwürfen abwichen - und nur selten das Wesen seiner ursprünglichen Kursivschrift einfingen. Spätere Fototypie-Versionen kopierten entweder Metallschriften oder versuchten - ohne großen Erfolg -, Bodonis Originalentwürfe zu interpretieren.
  • In jüngster Zeit haben die International Typeface Corporation, Linotype und Monotype neue Interpretationen von Bodonis Originalwerk herausgebracht, die einen bedeutenden Fortschritt bei der Wiederbelebung seines Werks darstellen.
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PAARUNG BODONI

KLASSISCHE FAKTEN

  • Bodoni hat einmal einem Freund anvertraut, dass er sich mehr als sechs Monate gequält und Tausende von Probedrucken angefertigt hat, um die richtige Schrift für die Titelseite eines seiner Bücher auszuwählen!
  • Giambattista Bodoni war eindeutig ein Perfektionist - aber er war auch pragmatisch. Untersuchungen seiner Original-Metallstempel haben ergeben, dass er den Stempel für die Zahl 6 verkehrt herum verwendete, um die Zahl 9 zu schreiben. Heutige Schriftgestalter wissen, dass es sich dabei um zwei verschiedene Zeichen mit subtilen Unterschieden in der Strichstärke handelt.
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