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#21 TheSans von LucasFonts | Myfonts

#21 TheSans von LucasFonts

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Q1:Woher kam die Idee für die Schrift? Wollten Sie einen bestimmten Verwendungszweck oder eine bestimmte Suite der Anwendung ansprechen? Hatten Sie dieses Design schon eine Weile im Kopf?

Ans:TheSans entstand aus Zeichnungen, die ich in der Kunstschule anfertigte: eine kontrastarme Schrift mit breiter Feder, echten Kursiv- und spärlichen Serifen. Sie war der Vorgänger von TheMix. Ich entwickelte das Konzept zu einer Logoschrift für ein niederländisches Ministerium, während ich in einer Designagentur in Amsterdam arbeitete. Später habe ich die Serifen abgeschnitten und eine richtige Familie daraus gemacht. Da ich für die Auswahl von Schriften für komplexe Unternehmensprojekte verantwortlich war, spürte ich den Bedarf an einer Schriftfamilie mit vielen Strichstärken, richtiger Kursivschrift, Kapitälchen, verschiedenen Zahlensätzen und anderen typografischen Leckerbissen, die es damals einfach noch nicht gab.

Q2:Was sind die ein oder zwei wichtigsten Dinge, die Grafikdesigner über die Schriftart wissen sollten, oder wie kann die Schriftfamilie ihnen helfen, ein besseres Design zu erstellen?

Ans:TheSans hat einen subtilen humanistischen Unterton, der dazu beiträgt, Botschaften auf eine freundliche Weise zu vermitteln. Die schöne Kursivschrift hat eine starke eigene Präsenz - und wurde auch schon erfolgreich als zentrales Branding-Element eingesetzt. Natürlich lässt sich TheSans gut mit TheMix und TheSerif kombinieren. Die x-Höhe der Kleinbuchstaben ist in den verschiedenen Schnitten einheitlich, um die Erstellung von Logos mit mehreren Schnitten zu erleichtern. Die Schrift sieht am besten aus, wenn die Buchstaben- und Zeilenabstände standardmäßig eingestellt sind, denn sie braucht Luft zum Atmen. Die Schriftfamilie ist über viele Jahre gewachsen und entwickelt worden und verwendet fortschrittliche OpenType-Technologien, um den Benutzern das Leben zu erleichtern.