#Nr. 21 Hallo Montag von Fenotype
Q1:Woher kam die Idee für die Schrift? Wollten Sie einen bestimmten Verwendungszweck oder eine bestimmte Suite der Anwendung ansprechen? Hatten Sie dieses Design schon eine Weile im Kopf?
Ans:Am Anfang stand die lebhafte Erinnerung an ein Garfield-Softcover-Comicheft aus meiner Kindheit. Diese Comics zeichneten sich durch leuchtende Farben aus, und die Titel wurden in großen weißen Buchstaben in der Schriftart Cooper Black und mit schwarzen Umrissen dargestellt. Inspiriert von diesem nostalgischen Bild wollte ich eine Schrift entwerfen, die die Essenz dieser Comics aufgreift. Während ich zuvor die Chunk Black als direkte Hommage an die Cooper Black entworfen hatte, wollte ich dieses Mal eine geometrischere Schrift mit größerem Kontrast entwerfen, ohne dabei den Charme der Comic-Cover aus meiner Kindheit zu verlieren.
Q2:Was sollten Grafik-Kommunikatoren über die Schriftart wissen, oder wie wird die Schriftfamilie ihnen helfen, bessere Designs zu erstellen?
Ans:Hello Monday schlägt zuerst mit dem Gefühl zu. Sie hat die Vertrautheit von Schriften, die in der Vergangenheit beliebt waren, von den 60er bis zu den 80er Jahren, aber mit modernem, sauberem Design. Darüber hinaus ist sie mit modernen OpenType-Funktionen ausgestattet, von Swash Alternates über Discretionary Ligatures bis hin zu einer Reihe von Ornamenten. Mit diesen Funktionen eignet sich Hello Monday hervorragend für die Gestaltung moderner Designs mit einem Hauch von warmer Nostalgie.